LINKS BEWEGT  –  DEN MENSCHEN ZUGEWANDT

Durch die Corona-Krise sind neue Probleme und Defizite im Sozialwesen, im Umweltschutz
 und mit der Demokratie aufgetaucht. Diese wollen wir angehen und gegensteuern.

 

Einkommensverluste durch den Lockdown, das Eingesperrtsein in kleinen engen Wohnungen ohne Garten, Spielplatzverbote und Bildung via PC trafen ärmere Bevölkerungsschichten härter als solche mit eigenem Haus und Garten und erzeugten vielfach Chancenungleichheit. 

 

Wels benötigt mehr leistbare Gemeindewohnungen, ohne Immobilienspekulation. Auch wenn die Wohnkosten in Wels geringer sind als in den Großstädten, sind sie dennoch in den letzten 20 Jahren deutlich gestiegen. So müssen ein Drittel der Welser Mieterinnen und Mieter mindestens die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben. 

 

Seit Jahrzehnten predigen fortschrittliche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, dass - um eine Klimakrise zu verhindern – Radverkehr und Öffentlicher Verkehr gestärkt werden müssen. Andere Städte vergleichbarer Größe haben ein besseres Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, günstigere Fahrpreise und investieren mehr in den Radverkehr als Wels. Es ist Zeit, dass sich dazu was ändert. Die etablierten Welser Parteien haben's bislang nicht geschafft. 

 

Andere Städte erprobten neue Wege, Wels braucht vieles nur zu übernehmen. Die Linienbusse könnten so preisgünstig sein wie in Dornbirn (Einzelfahrt um 50 Cent billiger als in Wels!). Radfahren könnte so attraktiv gemacht werden wie in Münster (D). Die Mitbestimmung der BürgerInnen  könnte so vorbildlich organisiert sein wie in der isländischen Hauptstadt Rejkjavik. Politiker und Politkerinnen sollten für ihre Arbeit ordentlich entlohnt werden, aber auch keine übertriebenen Gehälter beziehen. Daher schlagen wir vor, dass diese mit maximal 2.500 Euro im Monat begrenzt werden.  

 

Wir „WELSER LINKE“, möchten solche neuen aber gut erprobten Wege gehen und damit die Lebensqualität in Wels im Sinne eines „demokratischen Sozialismus“ verbessern. Damit soziale Themen im Gemeinderat nicht untergehen braucht es uns als verlässliche junge Opposition mit neuen gestalterischen Ideen. Wir sehen es als unsere Aufgabe und Auftrag, den Menschen Chancengleichheit zu verschaffen. Vor allem solchen mit geringem Einkommen und aus „bildungsfernen“ Schichten, ohne Parteibuchwirtschaft und ohne Privilegien.