Kunst und Kultur 

 

Kunst und Kultur sind ein Gemeingut. Mit Welser Linke sind Kunst und Kultur vielsprachig, pluralistisch, barrierefrei, leistbar und ein kollektives Unternehmen – gestaltbar durch alle potenziell Interessierten. Als Gemeingüter verstanden brauchen Kunst und Kultur die Offenheit der bestehenden Einrichtungen, freie Museen, Unterstützung für die Kunstschaffenden (von Musik, Film, bildender und darstellender Kunst, Sprachkunst, Theater, Performance, Raumkunst, uvm.), sie benötigen Vermittlungsprogramme für Kindergärten und Schulen bis zu den Altersheimen und für all das auch ausreichend zugänglichen Raum. 

 

Kunst und Kultur sind von öffentlichem Interesse. Dieses Interesse gilt der Verhandlung von Öffentlichkeit, bietet Anreiz für Solidarität, für Widerspruch, für Gleichheit in aller Verschiedenheit. Kunst und Kultur sind ein Möglichkeitsraum und brauchen Möglichkeitsräume. Die Kulturpolitik von Welser Linke ist transparent, unterstützt, fördert und gibt ausreichend „Polster“, sowohl was Raum als auch was Zeit und unterstützendes Wissen betrifft. Dafür gilt es, die Kommerzialisierung und Privatisierung von Kunst und Kultur zu stoppen und im Gegensatz dazu die Zeiten und (Spiel)Räume und Experimentierfelder von Kunst und Kultur radikal zu demokratisieren.

Forderungen an den Welser Gemeinderat:

 

  • WELSER LINKE steht für ein Kulturprogramm, das allen offensteht. 


  • WELSER LINKE steht für ein Kulturprogramm, das leistbar ist und nicht durch finanzielle Zugangshürden Ausschluss produziert. 


  • WELSER LINKE sieht Kulturpolitik als kommunale Aufgabe kultureller Nahversorgung.


  • Mit WELSER LINKE sollen mehr Räume für Kunst und Kultur geschaffen werden: Immobilien im öffentlichen Eigentum sollen für Kunst- und Kulturräume geöffnet werden.


  • Mit WELSER LINKE gibt es ein “Raumschutzgesetz” für bestehende Kulturräume, die eine wichtige Infrastruktur im kommunalen Stadtraum darstellen und nicht von heute auf morgen entstehen.


  • WELSER LINKE setzt sich für die Unterstützung der vorhandenen low-profit Konzert-, DJ- und Bandszene und deren Veranstaltungsräume ein, die die Basis für die vielfältige Musikszene Wels bilden. Verteilt über die ganze Stadt sollen Proberäume mit adäquater Ausrüstung und Schallschutz gefördert und kostenfrei für Musiker*innen zur Verfügung stehen. Alle brauchen Räume: Ob Musik, Kino, Tanzen, Zirkus, Diskurs, uvm.: Kunst- und Kulturräume sind als Orte der (halb-)öffentlichen Zusammenkunft gesellschaftlich wichtig und sollen nicht nach kommerziellen Kriterien bestehen müssen.


  • Mit WELSER LINKE sollen Eigeninitiativen für eine weite Definition von Kunst und Kultur im Stadtraum ernst genommen und unterstützt werden.